Leicht hat man's wirklich nicht als Pendler: "Man braucht viel Zeit und Geld", sagt der Chef der steirischen Pendlerinitiative Franz Gosch. Wird nicht in letzter Minute eine Lösung gefunden, droht im nächsten Jahr eine neue Attacke auf die Geldbörsen.
Die Erhöhung der Pendlerpauschale (2008 um 15 Prozent) und der Zuschlag für Kleinverdiener (130 Euro) sind ab 1. Jänner 2010 futsch, sie waren mit einem Ablaufdatum versehen. "Damit tappen wieder einmal zehntausende Steirer in die Kostenfalle", ist Franz Gosch alarmiert.
Aufwandsabgeltung gefordert
Jetzt müsse rasch ein finanzieller Ausgleich her: Die Initiative schlägt vor, dass alle Arbeitnehmer mit geringerem Einkommen 30 Prozent der Fahrtkosten als Aufwandsabgeltung (im Rahmen einer Negativsteuer) ausbezahlt bekommen.
Am kommenden Mittwoch will man Finanzminister Josef Pröll, der in Graz an einer Betriebsrätetagung teilnimmt, in die Mangel nehmen. Gosch: "Wir werden ihm einen dicken Forderungskatalog überreichen. Die Kürzung der Förderung muss verhindert werden!"
von Gerald Schwaiger, "Steirerkrone"









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