Di, 18. September 2018

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20.03.2018 10:57

Razzia wegen Nazi-Relikten

An die Türen von zwei Gemeinderäten aus dem Waldviertel pochten nun Ermittler des Landesamtes für Verfassungsschutz. Die freiheitlichen Lokalpolitiker aus Gföhl sollten laut anonymer Anzeige NS-Devotionalien gehortet haben. Die Gesetzeshüter fanden nichts Verdächtiges, jetzt wird gegen den Anzeiger ermittelt.

Aufsehen dürfte die Aktion auf jeden Fall in der Region erweckt haben. Nach der Anzeige führten die Spezialermittler des Landesamts für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (LVT) in den Häusern der beiden Kommunalpolitiker freiwillige Nachschauen durch. Das Ergebnis war eindeutig: Die Beamten des LVT fanden keinen einzigen der Anzeige entsprechenden Gegenstand. Die Ermittlungen wurden daraufhin eingestellt. Doch damit scheint der Einsatz im Waldviertel nicht vorbei zu sein.

FP-Landesparteiobmann Walter Rosenkranz will die Sache so nicht ruhen lassen und erklärt: „Wir verurteilen diese offenbar völlig willkürliche Anzeige aufs Schärfste.“ Es bestehe der Verdacht, dass „gewisse linke Kreise“ versuchen, mit gesteuerten Anzeigen den Freiheitlichen, ihren Funktionären und Mitgliedern zu schaden. Rosenkranz: "Das ist Denunziantentum der übelsten Sorte, das meiner Meinung nach gerade im Gedenkjahr 2018 rund um das dunkelste Kapitel unserer Geschichte besonders verwerflich ist.“

Rosenkranz weiter: „Wir Freiheitliche lassen derartig schmutzige Agitationen nicht einfach auf uns sitzen. Wir wollen da völlige Aufklärung und werden gegen den anonymen Anzeiger ebenfalls Anzeige erstatten!“

Lukas Lusetzky, Kronen Zeitung

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