Von Jänner bis September 2008 konnte die Graz AG 69 Millionen Fahrgäste verbuchen - heuer sind es bereits 72 Millionen. Graz AG-Sprecher Gerald Pichler: "Den größten Zuwachs gab es bei den Bussen. Es schaut gut aus, dass wir heuer erstmals die Schallmauer von 100 Millionen Passagieren durchbrechen, aber das ist auch vom Wetter abhängig."
Rücker: "Unsere Maßnahmen haben gegriffen"
Nach einem Zuwachs von drei Millionen Passagieren im gesamten (!) Vorjahr, liegen die Öffis heuer aber auf jeden Fall auf Rekordkurs.
Für Rücker ist das keine Überraschung: "Wir liegen im europäischen Trend, die Menschen werden umweltbewusster. Unsere zahlreichen Maßnahmen wie das Minus-zehn-Prozent-Ticket haben auch gegriffen." Pläne für Schienenausbauten liegen in den Schubladen - die Süd-West-Line vom Jakominiplatz über den Griesplatz bis Don Bosco hat für Rücker absolute Priorität: "Neben der Finanzierung ist eine intelligente Verkehrslösung das Hauptproblem, weil ein großer Teil des innerstädtischen Bereichs betroffen wäre."
Ob sich ein Spatenstich vor den nächsten Graz-Wahlen im Jahr 2013 noch ausgeht, wagt Rücker nicht vorher zu sagen. Demnächst rollen die ersten der 45 neuen Variobahnen an - Kostenpunkt: 97 Millionen Euro. Ob einige durch einen Mittelteil verlängert werden (ca. 20 Millionen Euro Zusatzkosten) ist nach wie vor offen.
von Gerald Richter, "Steirerkrone"









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