Das beweise auch das ursprünglich von den Fachleuten beschlossene Konzept, in dem klipp und klar festgestellt wurde, dass "eine zentrale Rettungsleitstelle für Tirol aufgrund der Größe und der Sicherheitsrisiken nicht sinnvoll ist". Diesem Konzept, das vier regionale Leitstellen vorsah, stimmte auch der jetzige Leitstellen-Chef Gernot Vergeiner zu.
Zudem sei durch die zentrale Leitstelle auch eine extreme Verteuerung entstanden. So hätten die vier regionalen Leitstellen nur knappe 3 Millionen Euro gekostet. Die neue Innsbrucker Zentrale kostete aber alleine acht Millionen Euro und der Betriebsabgang mache pro Jahr knappe drei Millionen aus.
Dazu komme, dass die neue Leitstelle bis jetzt nicht in der Lage sei, alle Bezirke zu integrieren und über keine Ausfallebene verfügt. Mair bringt es auf den Punkt: "Das ist wie beim Eurofighter: Er ist das teuerste System, kann aber bei Nacht nicht fliegen." Bei den Grünen erwägt man gegen das neue Rettungsgesetz, das die Leitstelle nachträglich legalisiert, eine Verfassungsklage.
Tiroler Krone









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