Sa, 21. Juli 2018

Volksbefragung

06.02.2018 19:00

Die Gemeinde Murfeld könnte sich auflösen

Soll die Gemeinde Murfeld eigenständig bleiben? Oder soll Murfeld freiwillig eine Fusion mit benachbarten Gemeinden anstreben? Vor dieser Entscheidung stehen die Murfelder in wenigen Wochen. Erzwungen hat die Befragung die Initiative „Rettet Murfeld“, die 207 Unterschriften vorlegte.

Das Ergebnis ist nicht bindend, für die Lokalpolitik aber wohl auf jeden Fall ein klarer Auftrag – und das in einer ohnehin spannenden Zeit: Nach dem schon lange vereinbarten Rücktritt von VP-Bürgermeister Werner Grassl zu Jahresbeginn soll diese Woche sein „Vize“ Josef Schef (Bürgerliste) zum Nachfolger gewählt werden.

Geplant ist ja eine Aufteilung von Murfeld in Richtung Bezirk Leibnitz: Die Katastralgemeinde Seibersdorf soll zu St. Veit, die anderen vier sollen zu Straß. Murfeld würde so Anfang 2020 von der Landkarte verschwinden. Benötigt würden Gemeinderatsbeschlüsse in allen drei Kommunen sowie ein Landtagsbeschluss, erklärt Wolfgang Wlattnig, der Leiter der Gemeindeabteilung im Land Steiermark.

Schon viel konkreter ist der Wechsel von Plenzengreith nach Passail. Im Vorjahr sprachen sich 70 Prozent dafür aus. In der derzeitigen Kommune Gutenberg-Stenzengreith gab der Gemeinderat grünes Licht, in Passail wurde zumindest ein Grundsatzbeschluss gefällt. Wlattnig: „Aktuell wird an der Vermögensaufteilung gearbeitet. Wenn gewünscht, sind wir gerne behilflich.“ Im Fall von Plenzengreith muss kein Gesetz geändert werden, der Landtag muss daher nicht zustimmen, es reicht die Landesregierung.

Jakob Traby
Jakob Traby

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.