Doch wer ist Elisabeth Grossmann? In den Köpfen roter Entscheidungsträger geistert die Nationalrätin (ab 2002 im Parlament) seit geraumer Zeit durchaus als "ministrabel" herum. Doch sowohl als Frauenministerin als auch als Anwärterin auf ein Staats Sekretäriat ist sie abgeblitzt...
Für höhere Weihen im Land wurde die alleinerziehende Mutter zweier Söhne - 21 und 14 Jahre alt - übrigens schon vor geraumer Zeit gehandelt. "Steiermark Inoffiziell" war am 11. Februar 2007 geradezu prophetisch und kündigte damals schon eine eventuelle Rochade Grossmann/Kurt Flecker an.
Freiheitliche "schlimmste Hassprediger"
Politische Kaffeesudleser haben - auf was immer basierend - die Rochade schon als "Angebot an das freiheitliche Lager" gedeutelt. Frau Grossmann können sie damit nicht gemeint haben. Denn die ist in der Sache voll auf Linie des Bundeskanzlers: "Die schlimmsten Hassprediger in unserem Land sind immer noch die Freiheitlichen", deponierte sie kurz vor der EU-Wahl...
Ansonsten ist die außenpolitische Sprecherin der Bundes-SPÖ auch auf internationalem Parkett firm. Im Frühjahr gab die Weststeirerin (siehe Foto) in Tokio immerhin die Tischdame des japanischen Prinzenpaares Akishino. Und hat bei den beiden Pferdenarren viel Reklame für Lipizzaner gemacht, die ja in ihrer engeren Heimat Piber gezüchtet werden.
Steßl-Mühlbacher als Grossmann-Nachfolgerin
Mit dem Karrieresprung in die Regierung ist das Nationalratsmandat von Elisabeth Grossmann vakant. Sonja Steßl-Mühlbacher (25), Juristin aus dem oststeirischen Feldbach, wäre die erste Nachrückerin auf der Kandidatenliste.
"Steiermark Inoffiziell" von Gerhard Felbinger, "Steirerkrone"
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