In den Tod gestürzt

33-Jähriger bei Jagd in der Ramsau verunglückt

Steiermark
30.08.2009 14:27
Bei einer Murmeltierjagd auf der Luseralm in Ramsau am Dachstein ist am Freitagabend ein 33-jähriger Mann tödlich verunglückt. Der Taxiunternehmer aus Oberösterreich stürzte vor den Augen seines Quartiergebers in einer Felsrinne 70 Meter tief ab. Für den Vater von drei Buben kam jede Hilfe zu spät.

Gerhard K. aus St. Oswald bei Freistadt war am Donnerstag mit seiner Frau und den Kindern in die Ramsau gekommen, um Urlaub zu machen. Bereits Samstag früh ging er mit seinem Quartiergeber Matthias K. (73) auf die Pirsch.

Steig verlassen, um Hut zu holen
"Er hat zu Mittag ein Murmeltier erlegt, das ist leider sein letztes Jagdglück gewesen", sagte ein Polizist. Denn am Rückweg kam es gegen 18.30 Uhr zur Tragödie: "Er hat seinen Hut verloren, der dann in eine Felsrinne gefallen ist. Um ihn zu holen, hat er den Jagdsteig verlassen."

Halt verloren
In der Felsrinne verlor der Oberösterreicher plötzlich den Halt - und stürzte vor den Augen seines Jagdgefährten 70 Meter in die Tiefe. Matthias K. holte noch via Handy Hilfe, doch es war vergebens. Gerhard K. hatte den Absturz nicht überlebt. Der Tote wurde vom Rettungshubschrauber C14 geborgen und ins Tal geflogen.

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