Zu wenig Nahrung

Steirische Imker retten Bienen vor Hungertod

Steiermark
10.08.2009 18:37
Heimische Honigbienen leiden – wie auch zig andere Insekten – mitten im Sommer an Futtermangel! Viele müssten verhungern, würden sie nicht von den Imkern mit Nahrung versorgt werden. Experten warnen: „Erfolgt nicht rasch ein Umdenken in der Landwirtschaft, stehen uns schon bald ,stumme’ Sommer ins Haus!“

Nach der Rapsblüte im Mai beginnt für die Bienen immer öfter eine Zeit des Hungerns. Heuer ist die Situation besonders arg: Imker müssen ihre Völker teils schon seit Juli mit Winterfutter am Leben erhalten.

„Der Futtermangel in der Natur ist dramatisch!“, weiß auch der Naturschutzbund-Bezirksstellenleiter von Voitsberg, Jürgen Puchas.

Die Problematik sei auf die auf Monokulturen ausgerichtete Landwirtschaftspolitik zurückzuführen – da sind sich die Experten einig. Wobei die betroffenen Imker aber unisono betonen, Verständnis für die schwierige Situation der Bauern zu haben!

Dass jetzt der Wille jedes Einzelnen gefragt wäre, betont Puchas: „Anstatt seinen ganzen Garten niederzumähen, wär’s besser, zumindest ein Fleckerl ,wilde Wiese’ stehenzulassen.“ Auch die Pflanzenauswahl ist von Bedeutung: „Ziersträucher geben keinen Nektar ab. Besonders gehaltvoll sind hingegen etwa Disteln, Brennnesseln, Lavendel, Margariten und Kräuter.“

von Barbara Winkler, "Steirerkrone"

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Steiermark
10.08.2009 18:37
Loading

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

Steiermark
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt