Nach der Rapsblüte im Mai beginnt für die Bienen immer öfter eine Zeit des Hungerns. Heuer ist die Situation besonders arg: Imker müssen ihre Völker teils schon seit Juli mit Winterfutter am Leben erhalten.
„Der Futtermangel in der Natur ist dramatisch!“, weiß auch der Naturschutzbund-Bezirksstellenleiter von Voitsberg, Jürgen Puchas.
Die Problematik sei auf die auf Monokulturen ausgerichtete Landwirtschaftspolitik zurückzuführen – da sind sich die Experten einig. Wobei die betroffenen Imker aber unisono betonen, Verständnis für die schwierige Situation der Bauern zu haben!
Dass jetzt der Wille jedes Einzelnen gefragt wäre, betont Puchas: „Anstatt seinen ganzen Garten niederzumähen, wär’s besser, zumindest ein Fleckerl ,wilde Wiese’ stehenzulassen.“ Auch die Pflanzenauswahl ist von Bedeutung: „Ziersträucher geben keinen Nektar ab. Besonders gehaltvoll sind hingegen etwa Disteln, Brennnesseln, Lavendel, Margariten und Kräuter.“
von Barbara Winkler, "Steirerkrone"
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