Makam market Research hat ermittelt: Acht von zehn Österreichern sind schon einmal mit dem Flugzeug verreist. Ein Fünftel würde von vornherein aus Angst nicht einsteigen - und ein Fünftel jener, die schon einmal über den Wolken waren, hat danach zumindest ein ungutes Gefühl. Acht Prozent davon, so makam, erklimmen zwar wieder die Gangway zu Fokker & Co., drei Prozent haben aber große Angst dabei.
Neun Prozent verweigern
Neun Prozent verweigern das Flugzeug als Transportmittel generell, jeder Zehnte vermeidet es, wann immer das möglich ist. Vier von zehn Ängstlichen klammern sich an jeden Strohhalm: Ablenkung durch Lesen, Schlafen, Fernsehen, Musik, Tratsch. Nahezu jeder Zehnte mit Panik nimmt Medikamente auf pflanzlicher Basis, vier Prozent lassen sich etwas verschreiben. Immerhin fünf Prozent ertränken ihre Angst in Promille.
Karin K. aus Graz, wie äußert sich Ihre Flugangst?
"Wenn ich in einem Flieger sitze, fängt es an, mich zu reißen, mein Kreislauf bricht total zusammen, und ich habe echte Panikattacken."
Wann hat das angefangen?
"Den Auslöser kenne ich nicht. Nur: Ich hab schon als Kind, bevor ich überhaupt jemals geflogen bin, solche Angst gehabt. Ich weiß noch, dass ich schweißgebadet aus Albträumen von Abstürzen aufgewacht bin."
Was tun Sie dagegen?
"Nicht fliegen! Und wenn es sich gar nicht vermeiden lasst, Pillen nehmen. Die wirken aber nur bedingt. Ich weiß, dass mir dadurch vieles an wunderschönen Destinationen entgeht."
von Christa Blümel, ("Steirerkrone") und steirerkrone.at
Symbolbild
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