Einer der Höhepunkte der "styriarte" war George Gershwins Oper "Porgy and Bess", eine Produktion, die sich Nikolaus Harnoncourt gewünscht hatte. Mit der konzertanten Aufführung, ergänzt durch szenische Andeutungen, habe man "eine Form gefunden, die uns noch viele Möglichkeiten bietet", so Huber. Es wäre dies "eine Basis für große Titel, die man ab übernächstem Jahr realisieren könnte."
Feste fürs Publikum
Glücklich zeigte sich Huber auch darüber, dass die Kinderproduktion, Haydns "Il mondo della luna", funktioniert und Zuseher begeistert hatte. Gut angenommen wurden vom Publikum auch die als Feste ausgewiesenen Konzerte, die für die Jahresregenten Purcell, Händel, Haydn und Mendelssohn-Bartholdy ausgerichtet wurden.
Zwei Millionen von Stadt, Land, Bund und EU
Die "styriarte" verfügte auch in diesem Jahr wieder über ein Budget von 3,5 Millionen Euro, wobei 1,5 Millionen aus den Einnahmen stammen, der Rest wird von Land und Stadt, kleinere Beträge auch von Bund und EU beigesteuert.
Joseph Fux als Mittelpunkt 2010
Das nächste Festival findet von 25. Juni bis 25. Juli 2010 statt und widmet sich unter anderem dem steirischen Barockkomponisten Johann Joseph Fux, dessen 350. Geburtstag dann begangen wird. Nikolaus Harnoncourt wird im nächsten Jahr acht Konzerte mit drei Programmen bestreiten.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.