In fünf steirischen Freibädern wurde das Verhalten der Badegäste beobachtet und analysiert. Am wichtigsten: Auf keinen Fall aus den Augen lassen sollte man natürlich Kleinkinder! Denn diese können ihren Kopf nicht selbstständig außer Wasser halten und somit auch nicht um Hilfe rufen.
Gefährliche Sprünge und Rutschpartien
Beim Rutschen halten 44 Prozent der Steirer keinen ausreichenden Abstand zum "Vordermann", ebenso viele verlassen den Auslauf nicht sofort. Gerutscht wird auch gern in Gruppen oder mit dem Kopf voraus. 36 Prozent springen rücksichtslos, 37 Prozent unüberlegt und nur 27 Prozent vorsichtig ins Wasser. Besonders gefährdet sind hier Jugendliche und Kinder.
Ältere überschätzen sich
Bei Erwachsenen sind Zusammenstöße im Wasser und Stürze außerhalb des Schwimmbeckens auf rutschigem Boden die häufigste Verletzungsursache. Bei jedem zehnten Badeunfall ist eine Überlastung der Gelenke bzw. der Muskulatur die Ursache.
Nicht aufgeheizt ins Wasser springen!
Experten raten, nicht direkt nach dem Sonnenbad ins Wasser zu springen. Das kann im schlimmsten Fall zu einem Kreislaufkollaps führen! Besonders gefährdet sind hier Menschen über 50.
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