Graz ist Österreichs Rad-Hauptstadt – das ergab eine aktuelle Umfrage des VCÖ, bei der bundesweit mehr als 2.000 Personen befragt wurden. Auf den Plätzen folgen der frühere Spitzenreiter Salzburg und Wien.
Bereits in den 80er-Jahren war Graz der Vorreiter einer aktiven Radfahrpolitik, galt als die Radfahr-Hauptstadt Österreichs. Vor allem dem legendären Grazer Vizebürgermeister Erich Edegger, selbst ein überzeugter „Pedalritter“, war der Ausbau der Radwege ein Herzensanliegen. Nach seinem viel zu frühen Ableben fehlte der Stadt aber das Zugpferd, Graz wurde von Salzburg als „Radlerstadt Nummer 1“ abgelöst.
Heute, rund zwanzig Jahre später, hat Graz mit der grünen Vizebürgermeisterin Lisa Rücker ein neues Zugpferd. „Seit einiger Zeit arbeitet die Stadt gemeinsam mit Verkehrslandesrätin Kristina Edlinger-Ploder wieder intensiv an besseren Bedingungen zum Radfahren“, attestiert auch VCÖ-Experte Martin Blum.
Die (Zwischen-)Bilanz der vergangenen Jahre kann sich tatsächlich sehen lassen: 29 neue Radwege und 13 so genannte Haupt-Radrouten, quasi Schnellstraßen für Fahrräder, wurden (und werden noch) geschaffen. Ein Einsatz, der von der Bevölkerung jetzt offenbar honoriert wurde.
von Ernst Grabenwarter, "Steirerkrone"
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