"Einen Mittelweg" will die Gewerkschaft bei ihren Verhandlungen mit dem Magna-Konzern erreichen. Um die Forderungen weiter zu tragen, wird es kommenden Mittwoch Betriebsversammlungen bei Magna in Graz geben, bei denen auch Magna Steyr-Vorstandschef Günther Apfalter anwesend sein wird.
Rückzahlung nach der Krise
Sollte der Konzern weiterhin auf Gehaltskürzungen pochen, werde man auf eine Rückzahlung der Lohneinbußen nach der Krise bestehen, so Schunko. Das Geld dazu soll aus den zukünftigen Gewinnen, vor allem der Magna-Betriebe Graz und Lannach stammen, die bereits jahrelang die "Cashcows" des Konzerns gewesen seien.
"Muss gerechte soziale Staffelung geben"
Wichtig ist der Gewerkschaft, dass die unteren Einkommen - bis 50.000 Euro brutto pro Jahr - von den Kürzungen ausgenommen werden. Darüber hinaus sind Kürzungen nur für Gehälter über dem Kollektivvertrag vorstellbar, meinte Schunko weiter. Außerdem muss es eine gerechte soziale Staffelung geben. "Das derzeitige Konzept ist unausgewogen und zeigt eine soziale Schieflage", so der Gewerkschafter.
Seitens Magna hieß es dazu, dass man in Verhandlungen und Gesprächen mit der Belegschaft und deren Vertretern stehe, die in Konstruktiver Atmosphäre verliefen. Mehr könne man derzeit nicht sagen.
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