Drama im Pielachtal

Familienvater in Baugrube verschüttet

Ein schrecklicher Arbeitsunfall versetzt Rabenstein (Bezirk St. Pölten) in Trauer: Ein 38-jähriger Familienvater ist in einer Baugrube bis zum Hals verschüttet worden, als er einem Freund beim Kelleraushub half. Der Mann konnte nur noch tot geborgen werden.

Schon seit Stunden waren die Männer im Ortsteil Dorf-Au mit Aushubarbeiten beschäftigt. Dann fuhr der Bauherr ins Lagerhaus, um neue Baustoffe zu holen. Als er zurückkam, steckte sein Freund bis zum Hals in den Erdmassen, die offenbar nachgegeben hatten.

Verzweifelte Hilfeversuche
Sofort versuchte er verzweifelt, seinen Freund - er stammt aus einer Nachbarortschaft - mit bloßen Händen auszugraben. Kurz darauf trafen auch die von der Leitzentrale "144 - Notruf NÖ" mobilisierten Einsatzkräfte am Unglücksort ein.

Dutzende Helfer schaufelten den Verschütteten frei. Doch bei seiner Bergung war der junge Krankenpfleger Alexander K. bereits tot. Er hinterlässt einen zehnjährigen Sohn.

von Mark Perry, Kronen Zeitung, und noe.krone.at

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Dienstag, 21. September 2021
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