EU-Hilfe als "Strbeprämie"
Wie berichtet, will die EU den österreichischen Bauern einen Rettungsanker in Form einer Kuhprämie zuwerfen; sie beträgt 26 Millionen Euro. Geht die Brüsseler Milchmädchenrechnung auf, wären das 50 Euro pro Euter und Jahr. "Das ist eine bessere Sterbeprämie", formuliert es Herbert Kammerhofer (Bild) hart. "25 Millionen Euro hört sich zwar viel an, bekommen würden wir aber lediglich einen Cent mehr pro Liter." Fix sei ohnehin noch nichts, so der Sprecher der IG-Milch, zudem würde das erste Geld frühestens Ende 2010 eintrudeln.
2010 als Horror-Jahr
2010 könnte übrigens ein besonders schlimmes Jahr für die Landwirte werden: Die EU könnte nämlich die Direktzahlungen empfindlich kürzen. "Trotzdem ist unser größtes Problem, dass die Union die Milchproduktionsquoten noch weiter erhöht. Das drückt den Preis nach unten - und der Bauernstand ist vom Aussterben bedroht!", warnt Kammerhofer.
von Jörg Schwaiger, "Steirerkrone"
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