Ein Zusammenhang mit den Brandanschlägen auf die Autos zweier Türken am 10. Februar in Graz (siehe Infobox) besteht vermutlich nicht, da dürfte es ein politisches Motiv geben.
"Autobrand in der Puchstraße"
Wie berichtet, war die Grazer Berufsfeuerwehr am Sonntag um 2.11 Uhr zu einem "Autobrand in der Puchstraße 182" gerufen worden. Es brannten drei Autos, die Flammen hatten bereits auf die Fassade eines Wohnhauses übergriffen, hinter der sich ein Gastank befand. Der Einsatzleiter forderte die Drehleiter an: Um 3.02 sah ein Feuerwehrmann von oben, dass es auch neben dem Haus Puchstraße 145 brannte.
Zehn Minuten später gab's den nächsten Alarm: In der Puchstraße 216 stand ein weiteres Auto in Flammen. Und um 4.59 Uhr rückte die Feuerwehr noch nach Neuseierberg aus...
Drei Tatorte und vermutlich derselbe Täter
Alle drei Tatorte befinden sich in einem Umkreis von nur wenigen 100 Metern, und die Anzengrubergasse in Neuseiersberg, wo zwei Autos und ein Wohnhaus in Flammen standen, ist von der Puchstraße nur drei Kilometer weit entfernt. Die Vermutung liegt - auch wegen des zeitlichen Ablaufs - nahe, dass es sich um denselben Täter handelt.
Sowohl ausländische als auch heimische Kennzeichen
Und der dürfte wahllos gezündelt haben: "Es suchte sich keine bestimmte Automarken aus, und zwischen den Wagenbesitzern besteht auch keine Verbindung. Die Fahrzeuge hatten ausländische und österreichische Kennzeichen", sagt der Ermittler Alexander Schantl.
von Peter Riedler, "Steirerkrone"
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