Mehr als zwei Wochen lang hatte sich das Landeskriminalamt (Ermittlungsleiter war Raimund Sattler) bemüht, die Wahrheit ans Tageslicht zu bringen. Selbst das gerichtsmedizinische Gutachten ließ die Möglichkeit offen, dass das Kind tatsächlich gestürzt war. Die Mutter beteuerte immer wieder ihre Schuldlosigkeit, auch im Umfeld der jungen Frau schien alles in Ordnung zu sein.
Kind gegen Sessel und Türstock geschleudert
Doch die Beamten ließen nicht locker - bis die 24-Jährige am Donnerstag ein Geständnis ablegte. Ihre Tochter habe zweimal trotz Ermahnungen nicht aufgehört, den Wäschekasten auszuräumen. Bei der ersten "Watschn" soll sie zum Türstock und bei der zweiten einige Tage später zu einem Sessel geschleudert worden sein - Anzeige wegen Körperverletzung...
von Peter Riedler, "Steirerkrone"
Symbolbild
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