"Kind war schlimm"

Grazerin (24) verprügelte zweijährige Tochter

Steiermark
31.01.2009 12:12
Das zweijährige Mädchen aus Graz, dessen Körper mit Hämatomen übersät war, ist doch misshandelt worden! Wie berichtet, hatte die Mutter ja behauptet, dass ihre Tochter gestürzt sei. Jetzt gestand die 24-Jährige, dass sie dem Kind zwei kräftige Ohrfeigen verpasst hatte - weil es, wie sie sagte, "schlimm" war...

Mehr als zwei Wochen lang hatte sich das Landeskriminalamt (Ermittlungsleiter war Raimund Sattler) bemüht, die Wahrheit ans Tageslicht zu bringen. Selbst das gerichtsmedizinische Gutachten ließ die Möglichkeit offen, dass das Kind tatsächlich gestürzt war. Die Mutter beteuerte immer wieder ihre Schuldlosigkeit, auch im Umfeld der jungen Frau schien alles in Ordnung zu sein.

Kind gegen Sessel und Türstock geschleudert
Doch die Beamten ließen nicht locker - bis die 24-Jährige am Donnerstag ein Geständnis ablegte. Ihre Tochter habe zweimal trotz Ermahnungen nicht aufgehört, den Wäschekasten auszuräumen. Bei der ersten "Watschn" soll sie zum Türstock und bei der zweiten einige Tage später zu einem Sessel geschleudert worden sein - Anzeige wegen Körperverletzung...

von Peter Riedler, "Steirerkrone"
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