Graz AG-Vorstand Wolfgang Malik: "Zuwächse gab es vor allem im zweiten Halbjahr 2008. Dafür ist die Wirtschaftskrise sicher mitverantwortlich. Es greifen aber auch Aktionen wie etwa die verbilligten Langzeit-Tickets, die Landesrätin Kristina Edlinger-Ploder ins Leben gerufen hat."
Weitere Ursachen wären der Qualitätsschub der Grazer Öffis und die Einrichtung von Park-and-Ride-Anlagen am Stadtrand in Verbindung mit den Grünen Zonen.
Rücker: "Graz ist bereit"
Auf ihrem Weg bestätigt fühlt sich die grüne Verkehrsstadträtin Lisa Rücker: "Dieser enorme Zuwachs zeigt deutlich, dass die Grazer bereit sind, auf die Öffis umzusteigen, wenn die Rahmenbedingungen passen. Ich erwarte mir jetzt auch finanzielle Unterstützung vom Bund für unsere nächsten Straßenbahnprojekte."
Aus- und Neubau im Bim-Bereich
In Graz sind ja einige Linienverlängerungen bzw. überhaupt neue Linien geplant, etwa nach Südwesten (Straßgang), nach Norden (Gösting) sowie eine "Umleitung" der Linie 1 über die Uni. Einen eigenen Straßenbahn-Anschluss wird in absehbarer Zeit aber auch Graz-Reininghaus brauchen - dort entstehen in den nächsten Jahren ja Wohnungen, Arbeitsplätze, Lokale, Geschäfte usw. für bis zu 15.000 Menschen.
Autos werden verdrängt
Mit der Ausweitung der Grünen Zonen und neuen Park-and-Ride-Anlagen (ein Konzept, das noch der schwarze Rücker-Vorgänger Gerhard Rüsch auf Schiene brachte) soll der Autoverkehr auch in Zukunft vermehrt an den Rand der Landeshauptstadt gedrängt werden.
Drei Millionen Fahrten mehr - Daten und Fakten:
von Gerald Richter, "Steirerkrone"
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.