In Lebensgefahr

Forstarbeiter von Sieben-Meter-Stamm getroffen

Steiermark
09.01.2009 15:16
Von einem umstürzenden Baum ist ein 44-jähriger Mann bei Forstarbeiten lebensgefährlich verletzt worden. Der Mann hatte am Samstagvormittag im Bezirk Radkersburg zusammen mit seinem Schwiegervater (67) Windschäden aufgearbeitet, die noch von Sturm "Paula" aus dem Vorjahr stammten. Dabei wurde er von einer umstürzenden Föhre getroffen. Der Verletzte wurde mit dem Rettungshubschrauber ins Landeskrankenhaus Graz geflogen.

Der Mann aus Straden hatte gemeinsam mit seinem Schwiegervater in einem Wald beim "Rainsteinkreuz" in der Gemeinde Hart holzgeschlägert.

Beim Weglaufen gestolpert
In einer Höhe von eineinhalb Metern schnitt er eine rund 8,50 Meter lange Föhre in schrägem Winkel mit der Motorsäge durch. Der sieben Meter lange abgetrennte Teil der Föhre glitt ab, bohrte sich in den Waldboden und kippte in Richtung des 44-Jährigen. Dieser warf die Motorsäge weg und versuchte noch fortzulaufen, stolperte aber über einen dünnen Baum und wurde von der Föhre im Schulterbereich getroffen.

Verdacht auf Wirbelverletzungen
Der Schwiegervater verständigte sofort mit seinem Mobiltelefon die Rettungskräfte. Der Verletzte wurde nach Erstversorgung durch eine Notärztin mit Verdacht auf Wirbelverletzungen mit dem Rettungshubschrauber Christophorus 14 des ÖAMTC in das Landeskrankenhaus Graz auf die I. Chirurgie geflogen.

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