Das Jahr 2008 neigt sich langsam dem Ende zu - für Unternehmen also höchste Zeit, Bilanz zu ziehen. Das LKH-Klinikum Graz, mit seinen 7.200 Mitarbeitern nichts anderes als ein riesiges weiß-grünes Unternehmen, hat das am Donnerstag bereits gemacht. Und mit beeindruckendem Zahlenmaterial aufwarten können:
Ganz zufrieden ist die Anstaltsleitung aber nicht: Es krankt einmal mehr an der finanziellen Abgeltung medizinischer Leistungen. "Für zwei von drei ambulant Betreuten bekommen wir kein Geld!", schlägt der Betriebsdirektor Gebhard Falzberger Alarm, dem auch etliche fehlende Intensivbetten erhebliches Kopfzerbrechen bereiten.
Marathonläufer als "Highlight"
Was denn eines der überraschendsten und bemerkenswertesten Ereignisse 2008 gewesen sei, wollte die "Steirerkrone" noch wissen. Der neue ärztliche Direktor Gernot Brunner erinnert sich: "Ein Marathonläufer ist direkt vor zwei Grazer LKH-Ärzten zusammengebrochen und reanimiert worden. Nach zwei Tagen war er wieder fit."
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