Finanz-Sorgen

Edi Lieber hofft auf die DSV-Rettung im Jänner

Steiermark
18.12.2008 17:27
DSV Leoben hat seit Mittwochabend eine neue Führung! Präsident Hans Linz (Bild) und sein Vorstand traten zurück, Holzverarbeiter Eduard Lieber übernahm interimistisch den Fußball-Erstliga-Klub. Der momentane Liquiditätsengpass von 300.000 Euro soll mit einem neuen Sponsor gedeckt werden. "Wir hoffen, dass wir bis Ende Jänner die Zusage haben", sagt Lieber, "das wäre die Rettung."
An die 60 Personen kamen zur Jahreshauptversammlung ins Donawitzer Stadion: Der interimistische Vorstand um Eduard Lieber (Präsident), Edmund Tschaußnig (Geschäftsführer/Kassier) und Beatrix Maritschnig (Schriftführerin) wurde gewählt - und soll im ersten Quartal 2009 bei einer Generalversammlung mit Sponsoren erweitert werden, möglicherweise sogar auf Präsidentenebene.

DSV wird im Frühjahr antreten
Der alte Vorstand wurde wegen der 300.000 Schulden nicht entlastet. "Wir suchen mit Hans Linz eine Lösung," so Lieber. "Die 500.000 Euro, die Roland Linz zustehen, sind vom Tisch, und über die Transferrechte haben wir uns geeinigt. Für mich steht fest: Am 7. März wird DSV zur Frühjahrssaison antreten." 

Schuldenfrei, aber nicht liquid
Hans Linz: "DSV ist bis auf den Liquiditätsengpass schuldenfrei. Das Stadion ist drei Millionen wert, das Bebauungsrecht 700.000 Euro." Vorrangig für ihn: "Ich muss von meinen Haftungen befreit werde." 

Rückendeckung
Edi Tschaußnig schätzt die Rettungschancen über 50 Prozent ein: "Eine Gratwanderung - aber unmöglich ist die Sache nicht. Wir haben die Rückendeckung der Stadt Leoben und haben mit einem großen österreichischen Konzern bereits verhandelt. Dass wir nun einen handlungsfähigen Vorstand haben, macht die Gespräche mit Geldgebern im Jänner leichter." - V.S./H.W.

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