Die Fremdwährungskredite (Franken, Yen) hatten anfänglich Vorteile: Sie müssen erst nach Ende der Laufzeit - nach 20 oder mehr Jahren - getilgt werden, bieten Top-Zinsen und Einsparungsmöglichkeiten. Kein Wunder, dass sich Tausende Steirer etwa beim Hausbau für dies Finanzierungsvariante entschieden haben...
... und jetzt ordentlich auf die Nase gefallen sind! Denn so manches heimische Geldinstitut versucht, so genannte Refinanzierungskosten unter Berufung auf die Krise aus Häuslbauer und Co. abzuwälzen: Man verlangt von den Kreditnehmern Vertragsänderungen, fordert eine sofortige Rückzahlung - oder wandelt Kredite in Euro um, ohne lange zu fragen!
"Verträge genau prüfen"
Eine Vorgangsweise, die auch dem sonst so besonnenen "Robin Hood der Kleinanleger" die Zornesröte ins Gesicht treibt. "Wir werden mit Anfragen bombardiert. Viele Steirer fühlen sich von ihrer Hausbank gelegt", schildert der Wirtschaftsanwalt Harald Christandl der "Steirerkrone". Man dürfte den Drohungen aber keinesfalls gleich nachgeben: "Erst die bestehenden Verträge genau prüfen - oder Einspruch einlegen!" Schließlich sie die einseitige Änderung von Vertragsbedingungen unzulässig.
Daten und Fakten
von Gerhard Felbinger und Gerald Schwaiger, "Steirerkrone"
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