Die Auswirkungen der verheerenden Windwürfe Emma und Paula sind noch gar nicht richtig verdaut, da sieht sich die steirische Säge-Industrie schon mit der nächsten großen Schwierigkeit konfrontiert: Ein dramatisches Minus am Exportmarkt - bedingt durch die weltweite Finanzkrise. "In erster Linie beliefern wir Italien, Deutschland und die arabischen Länder; dann kommen aber bereits die USA und Japan. Diese Partner sind uns jetzt komplett weggebrochen", weiß Joachim Reitbauer vom Holzcluster Steiermark.
"Müssen mit dem Schlimmsten rechnen"
Die Sägewerke haben ihre Produktion von Schnittholz bereits stark eingeschränkt; auch das Personal spürt die Problematik: Mit Abbau von Urlaub und Zeitausgleich würde man sich zwar über die nächste Zeit retten, dass es mit einer verlängerten Weihnachtspause getan ist, bezweifelt der Experte jedoch: "Spannend wird noch die Entwicklung am Hochbau-Sektor. Leider müssen wir aber auch hier mit dem Schlimmsten rechnen", sagt Reitbauer.
von Barbara Winkler, "Steirerkrone"
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