Das Auto wurde total ramponiert, und die überflüssige Aktion sofort als "völlig idiotisch" eingestuft, zumal sich ja auch Ballbuben, Ordner und Wechselspieler in der Nähe des Wagens aufhielten. Ein 24-jähriger Kapfenberger wurde angezeigt.
Wieder zum Sport: "Wir hatten zu großen Respekt", erklärte Gregoritsch, der aber gleichzeitig gestand: "Das Spiel hat gezeigt, wo unsere Fehler und Probleme sind. Man kann defensiv sehr viel arbeiten, aber man muss in der Offensive Akzente setzen. In gewissen Situationen fehlt es uns an Qualität."
Rapid hätte höher gewinnen müssen
Rapid fehlte diese diesmal im Abschluss, denn der Titelverteidiger hätte beim Tabellenvorletzten eigentlich viel höher gewinnen müssen, das wusste auch Peter Pacult. "Wir haben es uns selbst schwer gemacht, haben unsere sehr guten Konterchancen ausgelassen. Aber der Sieg geht in Ordnung", sagte der Rapid-Coach nach dem 20. Oberhaus-Sieg der Hütteldorfer im 24. Duell mit Kapfenberg (bei je zwei Remis und Niederlagen).
Den Matchbericht vom Spiel gegen Rapid findest du in der Infobox!
Stefan Maierhofer brachte die Wiener mit seinem 16. Bundesliga-Tor, dem bereits neunten in dieser Saison, nach einer Flanke von Youngster Christopher Drazan in die Erfolgsspur. "Jeder Sieg ist wichtig. Wir haben in der ersten Viertelstunde viel Druck erzeugt, wobei uns ein reguläres Tor (von Hoffer in der fünften Minute, Anm.) aberkannt worden ist. Aber wir waren über 90 Minuten die klar stärkere Mannschaft", fiel das Resümee von Maierhofer aus, der froh war, "im zweiten Versuch getroffen zu haben".
Wieder Maierhofer und Kavlak...
Für Kapfenberg-Stürmer Arno Kozelsky war der Treffer des 2,02 Meter langen Rapid-Angreifers "spielentscheidend, denn danach hatte es Rapid leichter und durch Cleverness gesiegt". Doch erst nach dem 2:0 durch den erst elf Minuten zuvor für Drazan eingewechselten Veli Kavlak (94.), der als erster Rapid-Joker in dieser Saison ein Tor erzielte, durften sich die Gäste der drei Auswärtspunkte endgültig sicher sein. Maierhofer und Kavlak hatten auch schon beim 3:1-Heimsieg über Kapfenberg getroffen.
Tormann Andreas Lukse war bei diesem Rapid-Sieg am 2. August noch nicht einmal auf der Ersatzbank gesessen. Knapp drei Monate später kam der Noch-20-Jährige (Geburtstag 8. November 1987) nun zu seinem Bundesliga-Debüt, von dem er erst zwei Stunden vor dem Gastspiel in Kapfenberg von Pacult erfahren hatte. "Ich hoffe natürlich, dass ich die Nummer eins bleibe", meinte der ehemalige U20-Teamgoalie nach seinem fehlerlosen Debüt.
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