"Fahrgast" vermutet, dass der schlechte Zustand der Gleisanlagen Grund für die Langsamfahrstellen ist und kritisiert die dahinter stehende "bedenkliche Infrastrukturpolitik". Die ÖBB räumen in einer Stellungnahme ein, dass als Folge der Langsamfahrstellen und der 18-minütigen Reisezeitverlängerung die Anschlüsse in Fehring Richtung Graz verloren gehen. Direkte Verbindungen Graz-Wiener Neustadt-Wien seien nicht mehr vorgesehen. Derzeit gibt es ein direktes Zugspaar, den REX "Bad Blumau" (ab Wien 8:26 Uhr, ab Graz 15:19 Uhr), der in etwas über vier Stunden die Bundeshauptstadt mit der steirischen Landeshauptstadt über den Wechsel verbindet.
Seitens der ÖBB heißt es, im kürzlich beschlossenen Konjunkturpaket seien Mittel für die Beseitigung von Langsamfahrstellen vorgesehen, doch seien die Detailplanungen noch offen und man könne nicht sagen, ob besagte Strecke berücksichtigt werde. Jedenfalls seien die ÖBB bereit, in die Thermen- bzw. Aspangbahn zu investieren, wie der jüngst erfolgte Umbau einer Reihe von Haltestellen zeige.
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