Bei Sturm und Hagel

Alpinisten mussten “in der Wand” übernachten

Steiermark
13.07.2008 18:36
Wegen eines heftigen Gewitters mit Sturm und Hagel sind am Freitagnachmittag im Gesäuse zwei Grazer Alpinisten in Bergnot geraten. Nachdem sie via Handy um Hilfe gerufen hatten, scheiterte ein Rettungsversuch - woraufhin sie in der Festkogelturm-Nordwand übernachten mussten.

Robert T. (50) und Johannes W. (37) hatten ihre Tour bei der Haindlkarhütte gestartet - sie wollten über die Route "Direkte Nordwand" auf den 2.173 Meter hohen Festkogelturm klettern. Am späten Nachmittag wurden sie nur 70 Meter unterhalb des Gipfels vom Gewitter gestoppt. Ihnen blieb nichts anderes übrig, als mit ihrem Handy um Hilfe zu rufen. Die Bergrettung Admont und die Alpinpolizei Liezen rückten aus.

Es wurde auch ein Hubschrauber angefordert, doch die Rettungsaktion scheiterte wegen des Sturms. Die beiden Grazer errichteten deshalb ein Biwak (ein behelfsmäßiges Lager), in dem sie die Nacht verbrachten. Samstag früh konnten sie vom Hubschrauber unverletzt geborgen werden.

"Sie sind erfahren und waren bestens ausgerüstet", so ein Alpinpolizist.

von Peter Riedler, "Steirerkrone"

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