Teambuilding

Der “tiefe Fall” des Franco Foda

Steiermark
02.06.2008 09:58
Ganz oben, dort, wo Fuchs und Hase sich "Gute Nacht" sagen, hat Sturm Graz Quartier bezogen. Eine verdammt schmale Straße schlängelt sich hinauf auf den Reinischkogel. Bis Sonntag logiert Franco Foda (Bild) mit seinen Mannen im verträumten Seminarhotel Klugbauer, das seinen Gästen schon in der Früh einen umwerfenden Ausblick aufs Grazer Becken ans Bett serviert.

Mehr Bilder gibt's in der Infobox! 

Den können Haas, Kienzl & Co. aber nur bedingt genießen. Denn schon um sieben Uhr morgens "hirschen" sie durch die Botanik. Frühstück gibt's erst danach. "Es ist traumhaft hier, wir sind völlig abgeschieden, haben die nötige Ruhe", schwärmt Co-Trainer Thomas Gerstner vom Idyll. Dem die Spieler Freitag nur kurz entkamen - am Abend gab's einen Abstecher zum Länderspiel nach Graz.

Vertrauensbildung
Vorher hatte Mentaltrainer Dirk Griesdorn beim Teambuildung noch knifflige Aufgaben zur Vertrauensbildung auf Lager. So musste ein Spieler den anderen, dem allerdings die Augen verbunden waren, über ein zwischen Bäumen gespanntes Seil führen. Was freilich nicht immer ohne Absturz endete.

Mulmiges Gefühl
Ein mulmiges Gefühl hatte auch Franco Foda, als er sich von einem 2,5 Meter hohen Holzstapel rücklings fallen lassen musste. In der Hoffnung, dass seine Mannschaft ihn auch auffängt. "Ich vertrau euch, Jungs", kam's vom Trainer aus luftiger Höhe, doch die "Meute" am Boden ließ Franco zittern: "Wenn er kommt, sind wir auf und davon..."

Krankl, Prohaska und Co. in Kapfenberg
Aufsteiger Kapfenberg startet am Montag mit dem Camp in Bad Radkersburg (Manager Mucki Wieger: "Da wird's vor Testpiloten nur so wimmeln") die Vorbereitung. Rund ging's schon am Samstag im Fekete-Stadion. Beim Benefizspiel zugunsten von Victory und der Kinderkrebshilfe Graz, zu dem Meistertrainer Werner Gregoritsch anlässlich seines 50. Geburtstags geladen hat. Und die Fußball-Prominenz folgte seinem Ruf. Krankl, Prohaska, Schachner, Hörmann, Zellhofer, Reinmayr & Co. hielten beim Duell "Team Steiermark" gegen "Team Österreich " ihre Knochen hin - am Ende gab's ein brüderliches 5:5.

Viel wichtiger aber: 6.500 Euro wurden für die Kinderkrebshilfe gesammelt.

von Burghard Enzinger, "Steirerkrone" und steirerkrone.at

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