"JuniorUni Graz"

Neue Kurse für Jugendliche starten demnächst

Steiermark
28.05.2008 00:39
Ob Astronomie, Archäologie oder Molekularbiologie: Nach den Erfolgen der Grazer "Kinderuni" haben nun auch interessierte Jugendliche im Alter von zehn bis 18 Jahren die Möglichkeit, sich an der Universität Graz in verschiedenen Forschungsbereichen weiterzubilden: In der "JuniorUni Graz" können sie - alleine oder im KLassenverband - an Workshops und Wettbewerben teilnehmen oder eine Vorlesung besuchen.

Im Herbst 2007 ist das Projekt an der Universität Graz für Schülerinnen und Schüler zwischen zehn und 18 Jahren angelaufen. "Teilnehmen können alle interessierten Schülerinnen und Schüler, egal, ob sie von der Berufsschule, der Hauptschule oder vom Gymnasium kommen", so Irmgard Eberle-Härtl. Organisatorin der "JuniorUni". Angeboten werden unter anderem viertägige Radioworkshops, bei denen die Jugendlichen eine Radiosendung planen, eigenständig aufnehmen und schneiden können. Die Sendung kann dann europaweit via Internet abgerufen werden.

"Kochen im Mittelalter" oder "DNA-Analyse"
In den letzten Schulwochen dieses Jahres gibt es Workshops für Schulklassen mit Themenschwerpunkten wie "Archäologie", "Kochen im Mittelalter", "DNA-Analysen" und "Mediendesign". Zusätzlich stehen an den Nachmittag Vorlesungen zu unterschiedlichen Themen am Programm. Anmeldungen sind noch möglich.

Themenwünsche werden berücksichtigt
"Wir versuchen, auf die Wünsche der Schülerinnen und Schüler einzugehen. Wenn Jugendliche Interesse zeigen, sollen sie unterstützt werden", so Eberle-Härtl. Sie weist auch auf die Unterstützung von Fachbereichsarbeiten und Maturaschwerpunkten durch themenspezifische Junior-Vorlesungen hin. Die Themenwünsche könnten durch Anrufe, E-Mails oder durch einen Besuch bei der Sprechstunde am Mittwochnachmittag vorgebracht werden.

2009 kommt Gehirnforscher
Im nächsten Semester gibt es einen Mathematik- und Astronomieschwerpunkt. Auch fremdsprachliche Vorträge sollen stattfinden. "Im April oder Mai 2009 werden wir einen amerikanischen Gehirnforscher begrüßen dürfen", verrät Eberle-Härtl. Weiters hat man für das nächste Studienjahr die Technische Universität Graz als neuen Partner gewinnen können. Gespräche gibt es auch mit der Grazer Medizinischen Universität und der Kunstuniversität.

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