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25.03.2017 - 11:20
Foto: AP

Italien will Flüchtlinge mit Kampagne abschrecken

28.07.2016, 18:59

Italien will potenzielle Flüchtlinge mit einer neuen Kampagne von der gefährlichen Fahrt über das Mittelmeer abhalten. "Du Migrant, der sich einen Traum erfüllen will, du läufst Gefahr, in einen Alptraum zu geraten", sagte Innenminister Angelino Alfano bei der Vorstellung des Projekts am Donnerstag in Rom. 1,5 Millionen Euro will Italien in die Kampagne "Aware Migrants" investieren.

In kurzen Filmen sollen die Geschichten von Überlebenden nach Bootsunglücken erzählt werden. "Einige Erfahrungen sind so schrecklich und furchtbar, dass wir uns das nicht vorstellen können", sagte Federico Soda, Italien- Chef der Internationalen Organisation für Migration (IOM), die das Projekt unterstützt.

Mittelmeer- Fahrten: Flüchtlinge über Risiken oft falsch informiert
Flüchtlinge seien über die Risiken der Reise oft falsch informiert. Die kurzen Filme sollen nun auf Arabisch, Englisch und Französisch über soziale Medien, Fernsehen und Radio in 15 Ländern Afrikas verbreitet werden, unter anderem in Nigeria, Eritrea und dem Sudan, woher die meisten Migranten nach Italien kommen.

Flüchtlinge, die in Libyen aufgegriffen wurden
Foto: APA/AFP/MAHMUD TURKIA

Mehr als 10.000 Migranten seit 2014 im Mittelmeer gestorben

Seit 2014 starben laut dem UN- Flüchtlingskommissariat mehr als 10.000 Flüchtlinge bei der Überfahrt über das Mittelmeer  - der Großteil zwischen Libyen und Italien. Nach IOM- Angaben haben alleine heuer bisher 250.000 Flüchtlinge über das Meer Europa erreicht. Insgesamt 3000 Menschen sind 2016 bei der Überfahrt ums Leben gekommen oder werden vermisst. Erst in dieser Woche sind an einem Strand in Libyen die Leichen von 87 Flüchtlingen gefunden worden , die offenbar auf der Überfahrt nach Europa bei einem Schiffsunglück ums Leben kamen. Alfano sagte, mit der Kampagne sollten sogenannte Wirtschaftsflüchtlinge abgeschreckt werden, die im Vorjahr seiner Ansicht nach 60 Prozent der Migranten ausgemacht hätten.

Helfer bergen Leichen an der libyschen Küste.
Foto: AFP

28.07.2016, 18:59
AG/red
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