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26.09.2016 - 17:42
Ungarns Außenminister Peter Szijjarto
Foto: APA/AFP/ATTILA KISBENEDEK

Flüchtlingsrücknahmen aus Österreich nicht möglich

22.06.2016, 18:50

Die ungarische Regierung unterstützt zwar das Vorhaben von Außenminister Sebastian Kurz, Asylverfahren nur mehr außerhalb der EU zuzulassen , doch in der Frage nach einer Rücknahme von Flüchtlingen stehen sich Wien und Budapest nach wie vor diametral gegenüber. In einem Interview mit der "Presse" betonte der ungarische Außenminister Peter Szijjarto am Mittwoch, dass er diese Möglichkeit nicht sehe.

Die UNO und das UNHCR beschuldigten und beleidigten Ungarn diesbezüglich permanent, erklärte Szijjarto. "Ungarn erfüllt alle internationalen Verpflichtungen. Aber inzwischen verhalten sich viele Migranten aggressiv, brechen Gesetze, wollen das Land umgehend verlassen - in Richtung Österreich und Deutschland. Aber Ungarn soll gemäß Dublin Asylwerber nicht weiterziehen lassen, bevor das Verfahren abgeschlossen ist", konstatierte der Amtskollege von Kurz.

Kurz' Vorstoß, nach dem Vorbild Australiens illegal eingereiste Migranten umgehend zurückzuschicken oder auf Inseln festzuhalten, unterstützt der ungarische Außenminister. Es solle schon außerhalb der EU über Asylanträge entschieden werden.

Flüchtlingsprotest im Lager von Kiskunhalas in Südungarn
Foto: ASSOCIATED PRESS

Ungarn strebt nach "strategischer Kooperation"

Es liege zudem im Interesse Ungarns, mit Österreich, "unserem zweitwichtigsten Handelspartner, Freundschaft und strategische Kooperation herzustellen". "Ich bin sehr enttäuscht, dass der neue Kanzler (Christian Kern, Anm.) die Gelegenheit verpasst hat, die Beziehungen zu stärken, und stattdessen unseren Premierminister beleidigt hat. Aber wir hoffen, dass österreichische Politiker künftig von solch uneuropäischen Beschuldigungen gegen Ungarn Abstand nehmen", so Szijjarto.

Es sei hoch an der Zeit, Einigkeit zu zeigen. Europa hinke im globalen Wettbewerb hinterher, stellte der ungarische Außenminister klar. "Wenn wir Zeit damit verschwenden, einander Vorwürfe zu machen, statt Lösungen für die Zukunft zu suchen, werden wir noch schwächer".

22.06.2016, 18:50
AG/red
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