So, 19. November 2017

Porsche-Manager:

13.11.2017 10:06

„Da kommt eine spannende Zukunft auf uns zu!“

Moderator und Immobilien-Punk Gerald Hörhan diskutiert im "Krone"-Karrierepool ab sofort wöchentlich mit Experten und Top-Managern über die Vor- und Nachteile der Digitalisierung für die Wirtschaft und den österreichischen Arbeitsmarkt. Diese Woche zu Gast: Klaus Fetka, Personalleiter bei der Porsche Holding GesmbH.

Als "Investment-Punk" und Autor berühmt geworden, beschäftigt sich Hörhan intensiv mit der Welt der Digitalisierung. Er nimmt in unserer krone.tv-Serie nicht nur den aktuellen Arbeitsmarkt und die Zukunftsvisionen der heimischen Wirtschaft unter die Lupe, sondern diskutiert mit Brancheninsidern und Experten auch über (Aus-)Bildung, digitale Skills, Chancen und Risiken und den Einstieg Älterer in oft noch unbekannte digitale Welten.

Viele neue Jobs in der Automobilbranche
Klaus Fetka kennt sich mit Mitarbeiterführung aus und weiß auch, mit welchen Herausforderungen die Autobranche und künftig auch das autonome Fahren konfrontiert sein werden. Obwohl klassische Jobs wie Taxifahrer oder Mechaniker in einigen Jahren nicht mehr gefragt sein werden, sieht Fetka in der Branche keine Jobengpässe: "Autonomes Fahren ist eine der großen Entwicklungen in die Zukunft. Sicher werden auf der einen Seite Jobs verloren gehen, aber auf der anderen Seite werden viele, viele neue Jobs entstehen."

Man würde jemanden brauchen, der "die Ladestation bedient, der die Ladestation abrechnet, der die Fahrzeuge im autonomen Fahren wartet" und auch "Techniker, die sich mit Elektrofahrzeugen auskennen". Elektrofahrzeuge würden weniger oft gewartet werden, "länger und dauerhafter fahren" und an Techniker ganz neue Herausforderungen stellen.

Künftig mehrere Jobs pro Arbeitnehmer
Die "Umstellung wird nicht von heute auf morgen passieren", so der Personalchef. Diese aber macht mehr als einen Beruf, den man lebenslang ausübt, notwendig: "Man muss sich schon damit auseinandersetzen, mehrere Jobs - oder verschiedene Jobs - in seinem Leben zu machen - und auch bereit sein, sich umzuschulen." Autohändler müssten die neuen Herausforderungen ebenfalls annehmen und nutzen: Socialmedia sei böte perfekte Kommunikationsplattformen, mit der man arbeiten müsse. "Da kommt eine spannende Zukunft auf uns zu!", so Fetka.

Weitere Videos der Serie
Auf krone.at/karrierepool sowie krone.at/wirtschaft finden Sie wöchentlich den neuen Expertentalk mit unserem "Karrierepool-Punk" Gerald Hörhan.

  • Sehen Sie HIER Teil 1 der Serie: AMS-Vorstandschef Johannes Kopf über die Auswirkungen der Digitalisierung auf Arbeitnehmer und den heimischen Arbeitsmarkt.
  • Sehen Sie HIER Teil 2 der Serie: Untenehmerin Eveline Pupeter über die Frage, ob man mit 35 heutzutage schon zu alt für den Arbeitsmarkt ist.

Offene Stellenangebote sind jeden Samstag in Wien, Niederösterreich, Burgenland und jeden Sonntag in Steiermark, Kärnten, Tirol, Vorarlberg, Salzburg, Oberösterreich in der Kronen Zeitung.

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