Di, 20. Februar 2018

In ganz Salzburg:

07.02.2018 06:55

Ski-Unfälle forderten viele Verletzte

Laut Kuratorium für Verkehrssicherheit verletzen sich jedes Jahr 5300 Alpinisten und 1000 Snowboarder allein in Salzburg. "Tendenziell sinkt die Zahl der Skiunfälle aber erfreulicherweise“, wissen die Experten. Dennoch: Auf den Pisten gab es wieder etliche schwere Unfälle.

Auf der Seekarspitz-Abfahrt in Obertauern rammte ein Snowboarder (32) einen Skifahrer (55), der am Pistenrand stand. Der Snowboarder konnte nicht mehr rechtzeitig anhalten und prallte mit dem Skiifahrer zusammen. Dieser zog sich eine schwere Schulterverletzung zu. Der Snowboarder blieb unverletzt.

Eine 45-jährige Skitourengeherin kam bei der Abfahrt von der Kesselspitze in  Obertauern zu Sturz und verletzte sich dabei schwer. Die Frau war in Begleitung ihrer Angehörigen und musste mittels Hubschrauber geborgen werden. 

Im Skigebiet von St. Margarethen im Lungau kam es zu einer Kollision zwischen einer Österreicherin (48) und einem Tschechen. Die Frau zog sich dabei einen Kreuzbandriss am rechten Knie zu. 

Und in Leogang prallte ein Skifahrer (32) aus Wien in eine Schülergruppe, die gerade die Piste queren wollte. Dabei rammte er eine Schülerin. Beide wurden schwer verletzt.

Die häufigsten Unfallursachen sind laut KfV Selbstüberschätzung und zu hohe Geschwindigkeiten. Rund die Hälfte der Skifahrer erreichen Spitzengeschwindigkeiten von mehr als 66 Kilometern pro Stunde. „Ungeschützt und ungebremst gegen ein hartes Hindernis (Wand, Baum etc.) entspricht ein Aufprall mit 66 Stundenkilometern ungefähr einem Sturz aus einer Höhe von 17 Metern – das wäre der 5. Stock eines Gebäudes“, sagt KfV-Experte Christian Kräutler.  „Mittlerweile tragen rund 89 Prozent der Skifahrer und rund 82 Prozent der Snowboarder einen Helm. Das ist besonders erfreulich. Denn auch wenn durch einen Helm kein Unfall verhindert werden kann, so kann dadurch die Unfallschwere deutlich verringert werden.“

 krone.at
Redaktion
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