Klar, dass Kickls FPÖ die beste Finanzlage aufweist. Sein Programm ist eindeutig auf Stimmenmaximierung angelegt. Alles kritisieren, bei etwaigen Regierungsverhandlungen nicht zu akzeptierende Forderungen stellen und weiterhin in der Opposition bleiben, wo man nicht „liefern“ muss. Denn das weiß Kickl: Würde er regieren, müssten unpopuläre Maßnahmen getroffen werden, die zweifellos Stimmen kosten würden. Da ist es doch angenehmer, in Opposition zu bleiben, als für das Land hart zu arbeiten.
Herbert Jöbstl, Langenwang
Erschienen am Mi, 7.1.2026
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