Nach der EU-Wahl sind die Geschicke in seinem Heimatland „nicht mehr sein Kaffee“. So der Kandidat der ÖVP. Im Bewusstsein eines zukünftig sorgenfreien Luxuslebens hat Lopatka damit – zwar selten ehrlich, aber in unbedachter Ignoranz und Dummheit – vor der Wahl schon das erbetene Vertrauen der Wähler mit Füßen getreten. Globale Verträge wie Mercosur usw. sind dann seine Spielwiese, und die Tausenden Lobbyisten freuen sich jetzt schon über Zustimmung aus dem Land der Spitzenreiter im Korruptionsranking. Eine historisch geringe Wahlbeteiligung am 9. Juni wäre die einzig logische Antwort der leidgewohnten Österreicher.
Peter Huber, Göpfritz an der Wild
Erschienen am Mi, 29.5.2024
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