Es ist schon beeindruckend, welch hochkarätigen Beraterstab der Finanzjongleur René Benko für sein undurchschaubares Finanzkonstrukt Signa anheuerte. Prominente Altpolitiker finden sich ebenso wie erfolgreiche Unternehmer in den Aufsichts- oder Beiräten. Wie die Insolvenz von großen Teilen der Signa zeigt, mit mäßigem Erfolg. Dieser exklusive Beraterstab wurde von René Benko allerdings auch nicht für das laufende Geschäft, sondern als Türöffner und Wegbereiter für seine zweifelhaften Machenschaften angeheuert. Für ein stattliches Honorar waren die Aufsichtsräte bereit, die wirtschaftliche Entwicklung der Signa nur flüchtig zu beobachten. René Benko konnte schalten und walten, wie er wollte, für hohe Honorare verzichteten die Kontrollorgane auf Fragen zur Geschäftstätigkeit. Alle Vorgaben und Entscheidungen von René Benko wurden akzeptiert. Während ihrer aktiven politischen Tätigkeit waren die nun als Berater und Aufsichtsräte tätigen Vorkämpfer gegen Turbokapitalismus und Spekulation. Unmittelbar nach dem Ende ihrer politischen Laufbahn traten sie in den Sold des am Rand der Legalität agierenden Finanznetzwerkes. Überhaupt scheint die Beratertätigkeit abgehalfterter Politiker so gefragt und wertvoll, dass selbst Oligarchen und Diktatoren nicht auf die Expertise dieser Finanz- und Wirtschaftsfachleuchte verzichten wollen. Und die ehemaligen Vorkämpfer für Moral und Anständigkeit sind sehr gerne bereit, ihre Wertewelt zu revidieren und für viel Geld zu verleugnen, was ihnen bislang so wichtig war.
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