Dass wir diese unsinnige Genderei nicht gebraucht haben, da ist sich wohl die große Mehrheit der Bevölkerung einig. Eine derartige Verschandelung unserer schönen Sprache ist einfach unerträglich! Ich bin mittlerweile 72 Jahre, stamme also aus einer Zeit, in der von Emanzipation der Frauen noch keine Rede war. Ich habe mich immer emanzipiert gefühlt und konnte mich immer selbst wehren. Ich fühle mich auch heute noch angesprochen, wenn von Mitarbeitern, Bürgern, Kunden, Österreichern, Tirolern, Freunden usw. die Rede ist und fühle mich in keinster Weise benachteiligt, wenn „-innen“ fehlt. Ich fühle mich auch bei der Bundeshymne ohne die „Töchter“ nicht benachteiligt! Frauen, die so extremen Wert auf das Binnen-I und Sternchen legen und sich deshalb nicht vollwertig fühlen, die tun mir von ganzem Herzen leid, denn da fehlt es an Selbstvertrauen! Was aber nun passiert, spottet ja überhaupt jeder Beschreibung. Immer öfter fällt mir auf, dass bei den meisten Berichten und Sendungen nur noch von „-innen“ die Rede ist. Es scheint, dass den Berichterstattern die Nennung beider Geschlechter wie z. B. Ärztinnen und Ärzte viel zu mühsam zum Aussprechen ist, also wird – wie in diesem Beispiel – nur von ÄrztInnen gesprochen. Es bleiben also unsere Herren total auf der Strecke! Liebe Männer, wo bleibt euer Aufschrei? Wehrt euch gegen diesen grenzenlosen Unsinn! Auch ihr seid hoffentlich emanzipiert!
Erika Leidlmair, Innsbruck
Erschienen am Sa, 12.6.2021
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