Viel Neues brachte die mit exakt einer Stunde Verspätung begonnene Pressekonferenz des Innenministeriums nicht. Es wurde zwar zugegeben, dass in der Frage der Munitionsbeschaffung durch den Attentäter in der Slowakei Fehler passiert sind. Eine Untersuchungskommission soll eingesetzt werden, um die Umstände zu klären. Ein Punkt geht über mein Verständnis hinaus: Wie können in neun Minuten 20.000 Handy-Videos zustande kommen? Waren in diesem doch relativ kleinen Tatort-Umfeld 20.000 Personen zur Stelle, um das Handy zu zücken? Das wäre ja fast das halbe Happel-Stadion. Aber gehen wir davon aus, dass diese Zahl stimmt (???), wer hat die Auswertung vorgenommen, wie viele Leute waren damit beschäftigt? Wer hat die Videos gesichtet? Wer hat die Ergebnisse koordiniert, wo sind die Fäden zusammengelaufen? Doch relativ viele Unklarheiten und Fragen, die mich – und wahrscheinlich auch viele andere – interessieren. Für die Beantwortung wäre aber keine eigene PK notwendig, ein einfaches Statement würde genügen.
Dkfm. Ewald Fritz Schrempf, Ramsau am Dachstein
Erschienen am Sa, 7.11.2020
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