Herbstferien sind ab sofort fixer Bestandteil des Schuljahres. Deren Einführung – ein weiterer Akt der Bildungspolitik, einer vernünftigen Schulentwicklung diametral entgegenwirkend. Mit welchem Argument würgt man bereits nach 6 bzw. 7 Schulwochen den mühsam erarbeiteten Flow und Arbeitsrhythmus für 10 Tage ab? Wer benötigt nach den langen Sommerferien bereits nach 30 bzw. 35 Tagen Arbeit diese Megapause, stehen doch nach weiteren 36 Tagen Unterricht 2 Wochen Weihnachtsferien an? Verläuft alles normal, kommen Österreichs Schüler in diesem Schuljahr auf nur 182 Unterrichtstage/Unterrichtshalbtage. Bei dieser exorbitant niedrigen Zahl an Schultagen fällt es berufstätigen Elternteilen und Alleinerzieherinnen zusehends schwer, ihre Kinder zu beaufsichtigen oder deren adäquate Betreuung zu gewährleisten und zu finanzieren. Längst überfällig, aber nicht auf der Agenda, die Ganztagsschule österreichweit flächendeckend zu implementieren, um besonders Zigtausenden Kindern aus bildungsfernen Familien annähernd Chancengleichheit zu ermöglichen. Kinder, unbeaufsichtigt oder unbetreut zu Hause, laufen Gefahr, intellektuell zu verhungern und beziehungsmäßig zu vereinsamen. Das Bildungsministerium thematisiert ausschließlich das Problem Corona und liefert durch seinen Frontman regelmäßig und medienwirksam, Beschwichtigungsauftritte ab. Bildungspolitik ist hierzulande nichts weiter als schnöde, von parteipolitischer Ideologie und Arroganz geprägte Tagespolitik. Ein richtungsweisendes Bildungskonzept für eine vielversprechende Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder in einem kompetitiven Europa ist weit und breit nicht in Sicht. Dem Phänomen stark wachsender Bildungsungleichheit (educational inequality) sehen Österreichs Bildungsverantwortliche tatenlos zu.
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