Mag das autonome Fahren noch so praktisch sein und reizvoll klingen, auf unvorhergesehene Situationen reagieren menschliche Fahrer definitiv besser. Auf Straßen gibt es nicht nur Routineabläufe, sondern oft muss binnen weniger Sekunden eine Entscheidung getroffen werden. Deshalb sollte meiner Ansicht nach zunächst einmal die Technologie behutsam ausgebaut werden, denn bereits ein kleiner Fehler in der Software könnte zu vielen Unfällen führen. Zusätzlich sind Roboterautos eine große Herausforderung für den Gesetzgeber. Bei selbstfahrenden Autos kann de facto auch kein Fahrer zur Haftung herangezogen werden. Ein „Kitt“ wie in der Kultserie „Knight Rider“, der über Hindernisse springen und vor Gefahren warnen kann, wäre zwar optimal, wird aber trotz der rasanten technologischen Entwicklung eine Utopie bleiben.
Ingo Fischer, Lavamünd
Erschienen am Do, 29.3.2018
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