31.07.2007 22:33 |

Qualvoller Tod

Vierjähriger Israeli stirbt in sengend heißem Auto

Ein vierjähriger Bub ist am Dienstag im israelisch besetzten Westjordanland in einem Auto durch die sengende Hitze ums Leben gekommen. Das Kind erlag einem Herzinfarkt, nachdem die Temperaturen im Wagen auf rund 45 Grad gestiegen waren, wie die Tageszeitung "Jerusalem Post" auf ihrer Website berichtete. Ein ähnlicher Fall dürfte sich auch in den USA ereignet haben, wo die Polizei die Leichen zwei Kinder fand.

Der Vierjährige hatte sich nach Angaben des Vaters in das abgestellte Auto gesetzt und sei auf der Rückbank eingeschlafen. Als er den Buben dort fand, sei er bereits bewusstlos gewesen. Im Krankenhaus konnten die Ärzte nur noch den Tod feststellen.

Es handelte sich um den zweiten Fall dieser Art in Israel innerhalb von nur fünf Tagen. In der vergangenen Woche war in der Nähe von Haifa ein sechs Monate altes Mädchen gestorben, das der Vater in seinem abgeschlossenen Wagen zurückgelassen hatte.

Der Mann hatte eine Reparaturwerkstatt aufgesucht und sich dort länger als eine Stunde aufgehalten. Als er zurückkehrte, war das kleine Mädchen tot. An mehreren Körperstellen wies es Verbrennungen dritten Grades auf.

Ähnlicher Fall in den USA
Qualvolle Tode dürften auch ein einjähriges Mädchen und ihr vier Jahre alter Bruder im US-Bundesstaat South Carolina gestorben sein. Die Mutter hatte die Geschwister am Montag mit zur Arbeit genommen und bei mehr als 30 Grad Celsius den ganzen Tag über im Auto sitzen lassen. Dabei dürften sie in der Gluthitze gestorben sein. Die Polizei fand die Leichen der Kinder in der Wohnung der Mutter in Mistsäcke gepackt und unter dem Waschbecken versteckt. Eine Autopsie soll nun die genaue Todesursache klären.

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