15.06.2007 15:00 |

Neues Hausangebot

Schick und gar nicht klein

Wigo-Häuser zählen gemeinhin zu den schönsten Fertighäusern. Verantwortlich für den guten Ruf sind zum einen eine sehr harmonisch-schöne architektonische Gestaltung der Hausmodelle sowie ein besonders hoher Qualitätslevel, der sich auch in den kleinsten Details widerspiegelt. Doch, ob bei Autos, Kleidung oder eben auch Häusern – der Wermutstropfen bei diesen Angeboten liegt meist im Preis. So auch bei Wigo, die aufgrund einer äußerst umfangreichen Leistungspalette und vielen Extras im guten oberen Drittel der Preisklasse-Liga im Fertighaussegment spielen. Das soll jetzt anders werden.

„Wigo.Pult 07“, so bewusst schlicht bezeichnet sich das neue Hausangebot des österreichweit tätigen Anbieters, mit dem künftig auch ein breiteres Käuferpublikum angesprochen werden soll. Mit einer Wohnnutzfläche von rund 130 Quadratmeter und im typischen Wigo-Haus-Design ist es schlüsselfertig bereits ab EUR 145.000,-- erhältlich. Ein Preis, der auch im Vergleich zu den gängigen Fertighaus-Angeboten am Markt in der gleichen Ausbaustufe als sehr gut bezeichnet werden kann. Vor allem auch dann, wenn Wigo versichert, dass bei dem neuen Hausmodell keinerlei Qualitätsabstriche gemacht wurden.

Günstige Hausangebote – weniger Qualität?
Für den Haus-Sucher stellt sich angesichts der vielen, vergleichsweise relativ günstig klingenden, Hausangebote, die zur Zeit von so vielen Anbietern wie noch nie gemacht werden, ganz allgemein die Frage, wie es zu diesen doch manchmal hohen Preisdifferenzen von „Haus zu Haus“ kommen kann. Wo wird da gespart? Und vor allem – welche Auswirkungen können diese Sparmaßnahmen auf das künftige Hausbesitzerleben haben?

Eines vorweg: Am Fertighausmarkt herrscht aktuell ein starker Preiskonkurrenzkampf zwischen vielen großen Anbietern und wie bei jedem „Kampf um den Kunden“ profitiert davon preislich meist der Konsument. Und zur Beruhigung sei angeführt, dass alle namhaften und bekannten Aussteller strengen Qualitätsprüfungen unterliegen.

Im ersten Schritt ist es dem Hauskäufer in der Praxis aber jedenfalls zu empfehlen, jedes Angebot genau unter die Lupe zu nehmen. Denn nicht alles was billig scheint, erweist sich in der Praxis auch als günstig. Wesentlich ist es hier, die Ausbaustufe, die darin enthaltenen Leistungen und auch die Qualität der Materialien in Augenschein zu nehmen.

Wunder gibt es auch am Fertighausmarkt nicht und viele „Billig-Anbieter“ setzen zur Erreichung des günstigen Preises eben auch im Einkauf günstigere Produkte ein. So ist zum Beispiel Stiege nicht gleich Stiege, Fenster nicht gleich Fenster – hier gibt es deutliche Unterschiede in Material und Ausführung. Diese Unterschiede können sich entweder sehr rasch bemerkbar machen – etwa, wenn billige No-Name-Fenster die Heizkosten kräftig in die Höhe treiben oder aber auch erst Jahre später, zum Beispiel wenn die anfangs so edel wirkende Innenstiege frühzeitig deutliche Verschleißspuren aufweist.

Mehr Ersparnis – weniger individuelle Wünsche
Doch ein gesenkter Preis muss nicht zwangsläufig Auswirkungen auf die Qualität des Hauses und der Innenausstattung selbst haben. Denn Einsparungen können auch durch optimierte Produktionsabläufe – vor allem bei den größeren Haus-Herstellern - erzielt werden.

So führt zum Beispiel „Wigo“ als Begründung für den günstigen Preis für das „Wigo. Pult 07“ eine „schlankere Arbeitsvorbereitung“ und „eine schlankere Montage“ an. Im Klartext heißt dies: An der vorgegebenen Raumaufteilung ist so gut wie nicht zu rütteln, der Kunde muss eben im Hinblick auf den deutlich reduzierten Preis auf gröbere Abänderungen ohne Aufpreis verzichten. Dadurch können die Produktionsabläufe sehr viel einfacher und „serienmäßiger“ geplant werden, wodurch – bei gleich bleibender Qualität -  die Hauskosten deutlich herabgesetzt werden können. Diese Ersparnis wird dem Käufer weiter gegeben.

Bei „Wigo“ ein gewichtiger Punkt, denn dieser Hausanbieter ist für individuelle Planung und viele Extras ohne zusätzliche Kosten bekannt.

Das „Wigo.Pult 07“- Angebot im Detail
Doch mit dem vorgegebenen Grundriss, der auf der Grundlage von Kundenwünschen aus jahrzehntelanger Erfahrung erstellt wurde, lässt es sich durchaus leben.

Modern ist der äußerst großzügig gehaltene Wohn- und Essbereich im Erdgeschoss. Dem neuen Trend entsprechend gibt es keine gesonderte Küche – alles ist in einem einzigen, lichtdurchfluteten Lebensbereich inkludiert und vermittelt fast schon ein loftartiges Lebensgefühl. Im Dachgeschoß finden sich neben einem kleinen Vorzimmer drei Räume, die als Schlafzimmer oder auch als private Arbeitsräume genutzt werden können, ein ebenfalls geräumiges Bad und ein zweites WC.

Der Name „Wigo.Pult 07“ ist hier übrigens nicht strenges Programm: Auf Wunsch kann auch statt des Pult- ein Satteldach gewählt werden. Gegen Aufpreis ist im Dachgeschoss ein Balkon möglich, für den man sich aber auch noch später entscheiden kann.

Wie bei allen „Wigo-Häusern“ wird auch bei diesem Modell ein großer Stellenwert auf das Energiekonzept des Hauses gelegt – Niedrigenergiehausstandard (und damit die entsprechend hohe Wohnbauförderung!) ist selbstverständlich.

Fazit: „Wigo“ gilt als Top-Anbieter in Sachen Design und Qualität. Mit dem neuen Angebot geht man zwar etwas von der Linie der sehr großen individuellen Planungsfreiheit ab, öffnet sich aber dafür einer breiteren Käuferschicht. Im Hinblick auf die bekannt hohe Materialqualität dieser Häuser, auch bei der Innenausstattung, kann das neue Angebot als wirklich sehr gut bezeichnet werden. Übrigens: Von manchen werden „Wigo-Häuser“ als der „Mercedes der Fertighausbranche“ bezeichnet. Bleibt man bei diesem Bild, so kann „Wigo.Pult 07“ als die neue „Wigo-Haus-A-Klasse“ bezeichnet werden.

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