12.12.2017 13:12

Jetzt auf krone.tv

„Jede Tätigkeit hat einen digitalen Anteil“

Moderator und Immobilien-Punk Gerald Hörhan diskutiert im "Krone"-Karrierepool ab sofort wöchentlich mit Experten und Top-Managern über die Vor- und Nachteile der Digitalisierung für die Wirtschaft und den österreichischen Arbeitsmarkt. Diese Woche zu Gast: Claudia Major, Personalleiterin der Greiner Holding AG.

Als "Investment-Punk" und Autor beschäftigt sich Hörhan mit der Welt der Digitalisierung. Er nimmt in unserer krone.tv-Serie nicht nur den aktuellen Arbeitsmarkt und die Zukunftsvisionen der heimischen Wirtschaft unter die Lupe, sondern diskutiert mit Brancheninsidern und Experten auch über (Aus-)Bildung, dringend benötigte Skills, Chancen und Risiken und den Einstieg Älterer in oft noch unbekannte digitale Welten.

"Alles können zu wollen funktioniert in der Praxis nicht"
Menschen, die sich mit digitalen Kommunikationstools und Medien auskennen, sind gefragt, so Personalleiterin Claudia Major. Auch Sie erwarte diese Fähigkeiten von Bewerbern. Welche Skills genau benötigt werden, hänge dabei vom Berufsbild ab: "Einen digitalen Anteil hat jede Tätigkeit, auch unsere Mitarbeiter in der Produktion stehen nicht nur den ganzen Tag an der Maschine, sondern stehen auch an der Steuerung, kontrollieren, ob die Maschine auch richtig arbeitet, müssen sich zurechtfinden, kommunizieren natürlich auch per E-Mail oder mit anderen elektronischen Medien. Es gibt in unserere Branche kaum einen Job, der sich da ganz außen vor halten kann - oder auch soll." Nicht jeder aber müsse alles können: "Alles können zu wollen (...) funktioniert in der Praxis meist nicht und ist auch nicht notwendig", so Major.

(Bild: krone.tv)

Weniger Bürokratie, mehr Flexibilität gefragt
Ein unpassendes Erscheinungsbild bzw. fehlender Studienabschluss sollten nicht gleich alle Jobchancen vernichten - wichtiger als formale Qualifikationen seien Erfahrung, Motivation und die richtige Einstellung. Auch, wenn für viele Tätigkeiten trotzdem akademische Abschlüsse nötig seien. Studierte würden aufgrund eines Studiums auch nicht automatisch besser bezahlt. Man entlohne jeden Mitarbeiter leistungsorientiert, unabhängig von Alter und Dauer der Beschäftigung.

Weitere Videos der Serie
Auf krone.at/karrierepool sowie krone.at/wirtschaft finden Sie wöchentlich den neuen Expertentalk mit unserem "Karrierepool-Punk" Gerald Hörhan.

  • Sehen Sie HIER Teil 1 der Serie: AMS-Vorstandschef Johannes Kopf über die Auswirkungen der Digitalisierung auf Arbeitnehmer und den heimischen Arbeitsmarkt.
  • Sehen Sie HIER Teil 2 der Serie: Untenehmerin Eveline Pupeter über die Frage, ob man mit 35 heutzutage schon zu alt für den Arbeitsmarkt ist.
  • Sehen Sie HIER Teil 3 der Serie: Klaus Fetka, Personalleiter bei der Porsche Holding GesmbH., über die Zukunft der Automobilbranche.
  • Sehen Sie HIER Teil 4 der Serie: Peter Weinelt von den Wiener Stadtwerken über lebenslanges Lernen und warum Unternehmen mit Arbeitnehmern mitwachsen müssen.
  • Sehen Sie HIER Teil 5 der Serie: Manuela Lindlbauer über die "Extra-Meile", Frauen und Karriere.
  • Sehen Sie HIER Teil 6 der Serie: Helmut Kern über Digitalisierung in der Medizin.

Tipp: Offene Stellenangebote sind jeden Samstag in Wien, Niederösterreich, Burgenland und jeden Sonntag in Steiermark, Kärnten, Tirol, Vorarlberg, Salzburg, Oberösterreich in der Kronen Zeitung.

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