Fr, 19. April 2019
04.12.2017 11:42

Ohne Betriebskosten

Wohnungen kosten in Wien meist über 1000 €

Eine Mietwohnung auf dem freien Wohnungsmarkt ist in Wien mehrheitlich erst ab einer Monatsmiete von mehr als 1000 Euro zu haben. Während im ersten Halbjahr elf Prozent der angebotenen Mietwohnungen zwischen 800 und 1000 Euro kosteten, kamen 51 Prozent auf mehr als 1000 Euro. Die Betriebskosten noch nicht eingerechnet. Nur im Burgenland und in Kärnten liegen die Monatsmieten meist unter 600 Euro.

Nur rund jedes fünfte Zuhause war um 600 bis 800 Euro zu haben und etwa jede sechste um 400 bis 600 Euro. Das geht aus dem aktuellen ImmoDEX des Online-Portals ImmobilienScout24 hervor. Die genannten Werte gelten für gebrauchte Mietwohnungen.

Acht von zehn Wohnungen im oberen Preissegment
Bei den neuen Wohnungen rangierten in der Bundeshauptstadt knapp acht von zehn angebotenen Domizilen im oberen Preissegment - 25 Prozent wurden zwischen 800 und 1000 Euro angeboten, mehr als die Hälfte (54 Prozent) um mehr als 1000 Euro. Nur in 17 Prozent der Fälle wurde eine Miete zwischen 600 und 800 Euro verlangt, in vier Prozent zwischen 400 und 600 Euro. In Tirol, Salzburg und Vorarlberg sind auf dem privaten Mietmarkt kaum noch günstige Wohnungen zu bekommen: Rund jede zweite gebrauchte Bleibe kostete dort im ersten Halbjahr mindestens 800 Euro, bei den neuen waren es sogar 70 bis 80 Prozent.

Günstiger wohnen in Kärnten und im Burgenland
Wesentlich billiger kommt das Wohnen in Kärnten und im Burgenland, aber auch in Oberösterreich und der Steiermark. Immerhin 63 bzw. 62 Prozent der gebrauchten Wohnungen waren in den beiden erstgenannten Bundesländern um weniger als 600 Euro monatlich inseriert; in Oberösterreich und in der Steiermark traf dies auf etwa jede zweite Wohnung zu.

Für neue Mietwohnungen ist aber auch in den günstigeren Bundesländern wesentlich mehr hinzulegen. Im unteren Preissegment (bis 600 Euro) wird man da noch am ehesten in Kärnten (48 Prozent des Angebots), im Burgenland (43 Prozent) und in der Steiermark (37 Prozent) fündig. In Niederösterreich fällt lediglich jede fünfte neue Wohnung in den günstigeren Bereich; in Vorarlberg, Tirol und Oberösterreich schon nur noch rund jede siebente.

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