Mi, 20. Juni 2018

Projekt "HOME 21"

21.07.2017 18:05

In Wien wird aus Brachland neuer Wohnraum

Es sind neue Wege, die Wien geht, um die akute Wohnungsnot zu bekämpfen. Auf brachliegenden Grundstücken, die eigentlich nicht für Wohnbau vorgesehen waren, errichtet die Stadt günstigen, temporären Wohnraum. Das Pilotprojekt schreitet blitzschnell voran.

Das erste Wohnprojekt aus dem 30 Millionen Euro schweren Sofortprogramm der Stadt schreitet in Blitztempo voran. Seit Jänner baut die Kallco-Gruppe 241 geförderte Wohnungen in der Floridsdorfer Siemensstraße. Anfang 2018 soll "HOME 21" etwa von jungen Menschen oder Alleinerziehern um 7,50 Euro pro Quadratmeter bezogen werden. Zwei Drittel werden über das Wohnservice vergeben, ein Drittel als Einheiten des Fonds Soziales Wien.

Die günstigen, 40- bis 80m²-Wohnungen entstehen auf Betriebsbaugebiet oder Arealen mit Bausperren, also Gebieten, die nicht für Wohnbau vorgesehen waren. Vorerst sind 1000 Einheiten geplant, die für fünf bis zehn Jahre als Wohngebäude genehmigt werden. Abgebaut wird danach aber wohl nicht, aus den Wohnungen könnten etwa Büros werden. Gebaut wird in Floridsdorf jedenfalls nach dem schlanken "Slim-Building-System", also ohne massive Trennwände, so dass schneller Auf-, Um- und Abbau möglich ist.

Maida Dedagic, Kronen Zeitung

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