01.04.2017 15:41 |

Strenge Konsequenzen

Wer raucht, fliegt von Schule

Bei vielen Schülern rauchen die Köpfe: Die Anhebung des Mindestalters für das Qualmen soll in den Kärntner Schulen ausnahmslos kontrolliert werden! Der Landesschulrat möchte auch jene Schüler bestrafen, die heute (noch) legal rauchen: "Dafür sind Gesetze da!"

Bereits im nächsten Jahr soll das Rauchen erst ab 18 erlaubt sein. Das bedeutet also auch: Wer heute 16 Jahre ist, und somit rauchen darf, müsste laut Gesetz im nächsten Jahr wieder damit aufhören. Im Schulbereich soll das Gesetz in jedem Fall streng exekutiert werden auch wenn ein Schüler als "Raucher" bekannt sein soll.

"Wenn es ein Gesetz ist, dann ist der Fall erledigt und da werden wir keine Ausnahme machen, schließlich wollen wir im Idealfall erreichen, dass kein Schüler mehr zum Raucher wird", erklärt Landesschulratspräsident Rudolf Altersberger.

Rauchverbot mit strengen Konsequenzen

Im Falle eines Missbrauchs werden im Schulbereich strenge Konsequenzen angedroht. Altersberger: "Das beginnt mit einer Verwarnung, geht weiter mit einer Verständigung der Eltern und wenn das auch nicht wirkt wird der Schüler von der Schule fliegen."

AHS-Landesschulsprecherin Caroline Pribassnig hält es allerdings für fraglich, ob das Verbot von den Schulen kontrolliert werden kann: "Offiziell gibt es ja bereits auf jedem Schulgelände ein generelles Rauchverbot."

Es sei auch anzuzweifeln, dass jemand mit dem Rauchen aufhören wird, der es schon heute macht.

Das sagen Kärntens Jugendliche

Christian Rosenzopf, Kärntner Krone

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