So, 23. September 2018

Polizeikontrollen

09.10.2016 17:44

Erschreckend: 30 Prozent der Lkw mit Mängel

Im Zuge einer Schwerpunktaktion nahm die Polizei am vergangenen Donnerstag tirolweit 274 Lkw unter die Lupe. Das Ergebnis war erschreckend: Bei rund 90 Fahrzeugen wurden verschiedene Mängel festgestellt, 24 Lenkern wurde sogar die Weiterfahrt untersagt. Die meisten Fahrer missachteten Lenk- und Ruhezeiten.

Mitarbeiter der Landesverkehrsabteilung sowie der insgesamt acht Bezirkspolizeikommanden sowie Beamte des Stadtpolizeikommandos Innsbruck führten diesen Sondereinsatz zwischen 9 und 17 Uhr durch. Die Spezialisten der Polizei aus dem Bereich Technik, Güterverkehr und Gefahrengut wurden dabei von Technikern des Amtes der Tiroler Landesregierung und dem Bundesprüfzug unterstützt.

274 Lkw aus dem Verkehr gezogen

Die Kontrollen wurden sowohl auf den Haupttransitrouten A12, A13 und S16, als auch auf dem sekundären Straßennetz durchgeführt - also auf der Fernpassstraße, Reschenstraße, Drautalstraße, Loferer Straße, Seefelder Straße, Tiroler Straße, Zillertalstraße sowie der Achenseestraße. In Summe wurden 274 Lkw aus dem Verkehr gezogen und deren Lenker auf sämtliche Vorschriften überprüft.

159 Übertretungen bei Lenk- und Ruhezeiten

Bei etwa einem Drittel der überprüften Schwerfahrzeuge - also bei rund 90 Stück - wurden verschiedenste Mängel festgestellt. Auf Platz eins lag dabei die Missachtung bei den Lenk- und Ruhezeiten (159 Übertretungen). 67 Fahrzeuge wiesen technische Mängel bei der Bereifung, dem Radlager oder der Bremswirkung auf, während 41 Lkw die gewerberechtlichen Vorschriften, die Ausrüstung sowie die Anschnallpflicht missachteten. Insgesamt 35 Fahrzeuge waren hingegen überladen und sechs Anzeigen wurden wegen fehlender oder nicht ausreichender Ladungssicherung verhängt. Für insgesamt 24 Lenker hieß es sogar "Bitte aussteigen" - ihnen wurde die Weiterfahrt vorübergehend untersagt.

Ein Alkoholtest verlief bei allen Lenkern negativ

Zusätzlich zu den Anzeigen wurden noch 73 Organstrafverfügungen und insgesamt 53 Sicherheitsleistungen eingehoben. Ein durchaus erfreuliches Ergebnis lieferte hingegen der Alkoholvortest, der bei allen Fahrern durchgeführt wurde: Bei jedem einzelnen von ihnen verlief dieser negativ (0,0 Promille).

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