Ab 2. Februar

Land Steiermark startet Zeckenschutz-Impfaktion

Steiermark
30.01.2026 10:45
Porträt von Steirerkrone
Von Steirerkrone

Auch wenn das aktuelle Wetter nicht gerade davon zeugt: Der Frühling naht – und damit auch der Start der Zeckensaison. Das Land Steiermark startet ab 2. Februar die Zeckenschutz-Impfaktion in den Bezirkshauptmannschaften sowie im Gesundheitsamt Graz. 

Wann waren Sie das letzte Mal „Zecken-Impfen“? Jetzt wäre der richtige Zeitpunkt, im Impfpass nachzusehen. Denn der Frühling kommt schneller, als man denkt, und damit werden auch Zecken wieder aktiv und zur potenziellen Gefahr.

Ab 2. Februar 2026 startet in der Steiermark in den öffentlichen Impfstellen die Zeckenschutz-Impfaktion. Bis zum 31. Juli wird in den Sanitätsreferaten der Bezirkshauptmannschaften in Bruck/Mürzzuschlag, Deutschlandsberg, Hartberg/Fürstenfeld, Graz Umgebung, Leibnitz, Leoben, Murau, Südoststeiermark, Voitsberg und Weiz sowie im Gesundheitsamt des Magistrats Graz und in der Impfstelle der Landessanitätsdirektion geimpft. Im Rahmen dieser Zeckenschutz-Impfaktion des Landes Steiermark kostet der Impfstoff für Kinder 21,50 Euro und für Erwachsene 22 Euro.

Wann Impfung auffrischen?

  • Die Grundimmunisierung besteht aus drei Teilimpfungen: Nach der ersten Teilimpfung hat die zweite Teilimpfung nach etwa einem Monat und die dritte Teilimpfung nach 5 bis 12 Monaten nach der zweiten Dosis zu erfolgen.
  • Die erste Auffrischungsimpfung ist nach drei Jahren notwendig, weitere Auffrischungen erfolgen danach im Abstand von fünf Jahren.
  • Ab dem 60. Lebensjahr sollte alle drei Jahre an eine FSME-Auffrischungsimpfung gedacht werden. 

Zeckenstich kann tödlich enden
Den Stich kann man sich – ebenso wie eine Überprüfung des Impfstatus – auch beim Hausarzt holen. 

„Zeckenstiche können die Erkrankung Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) auslösen”, betont die Leiterin der Landessanitätsdirektion Barbara Pitner. Diese Infektionskrankheit geht mit einer Gehirnhautentzündung und schweren neurologischen Störungen einher. Im Extremfall kann diese Erkrankung zu dauerhaften Lähmungen und sogar zum Tod führen. Die Übertragung des Virus erfolgt durch den Stich einer infizierten Zecke.

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