So, 24. Juni 2018

Tierquäler

26.12.2005 18:48

Tierhasser tötet Hunde und Katzen mit Gift

Ein Tierhasser geht im Innviertel um. 16 Hunde und Dutzende Katzen sind um Geretsberg an Gift verendet. Jetzt ist er wieder aktiv. Die zehnjährige Hündin Sindi, die schon vor eineinhalb Jahren vergiftet worden war, schluckte Todes-Leckerli. Und wurde in letzter Sekunde gerettet. Jetzt jagt die Polizei den Tierhasser.

„Sindi konnte nicht mehr stehen, hatte Durchfall und Erbrechen. Das ging binnen Minuten. In der Braunauer Tierklinik haben sie meinen Hund retten können“, erzählt Josef Neubauer (70) aus Geretsberg vom schrecklichen Erlebnis am Christtag. Diagnose: Gift! Der Landwirt fand auch zwei verendete Katzen, ebenfalls Opfer des Gift-Streuers.

Während die Hündin von Josef Neubauer und der Hund eines Nachbarn gerettet werden konnten, starben im Vorjahr im Raum Geretsberg schon 16 Hunde an den „Todes-Leckerlis“, die an Waldrändern ausgestreut werden.

„Hier laufen ja auch Kinder herum, die beim Spielen so etwas in den Mund nehmen oder mit einem Giftopfer in Kontakt kommen können“, ist Sindis Besitzer besorgt. Die Polizei bittet um Hinweise unter der Telefonnummer 0 59 133/42 05.

 

 

 

 

Foto: Vitzthum

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