Nächtlicher Einsatz für die Feuerwehr in Polling am Samstagabend in Tirol! Ein Lenker geriet ins Schleudern und prallte gegen mehrere Mauern. Die Feuerwehr Polling musste die Straße säubern. Der Lenker (45) dürfte zuvor zu tief ins Glas geschaut haben.
Der 45-jährige Rumäne war mit seinem Fahrzeug auf der Völser Straße im Gemeindegebiet von Flaurling unterwegs. Dort geriet er aus bislang unbekannter Ursache ins Schleudern.
Dabei touchierte er eine Betonmauer, die zu einem Wohnhaus gehört. Durch die Wucht des Anpralls wurde er wieder auf die Gegenfahrbahn geschleudert und prallte daraufhin mit der Front seines Autos in die Umfriedungsmauer eines Hauses. Von dort wurde er erneut auf die Straße geschleudert, wo er erneut die Betonmauer touchierte.
Am Fahrzeug entstand Totalschaden. Der Lenker dürfte Glück im Unglück gehabt haben. Sein Frontairbag löste aus, er kam mit leichten Verletzungen davon. Passanten nahmen den Knall wahr und setzten die Rettungskette in Gang.
Dem Lenker wurde die Weiterfahrt untersagt und der Führerschein vor Ort vorläufig abgenommen.
Die Polizei
Teures Nachspiel für Lenker
Der 45-Jährige verweigerte eine Mitfahrt ins Landeskrankenhaus Hall. Ein durchgeführter Alkomattest verlief positiv. „Dem Lenker wurde die Weiterfahrt untersagt und der Führerschein vor Ort vorläufig abgenommen“, erklärt die Polizei abschließend.
Langer Einsatz für Feuerwehr
Für die Feuerwehr Polling war der Unfall ein nicht alltäglicher Einsatz: „Es war viel Arbeit, die Straße zu säubern. Überall lagen große Teile vom Auto“, schildert Kommandant Marco Daum. Zudem hatten die zehn Florianis alle Hände voll zu tun, die Betriebsflüssigkeiten, die aus dem Wrack ausgelaufen waren, zu binden.
Da es das Auto aber so dermaßen hin- und hergeschleudert hat, war die gesamte Fahrbahn verunreinigt.
Marco Daum, FF-Kommandant Polling
„Wir mussten mit viel Bindemittel arbeiten, sonst fährt jemand noch gegen die Mauer. Auch die Straße wurde komplett gesperrt und eine Umleitung eingerichtet“, so Daum. Nach gut einer Stunde war der Einsatz beendet.
Auf der Straße – in diesem Bereich gilt übrigens Tempo 50 – passiert ansonsten wenig. „Da es das Auto aber so dermaßen hin- und hergeschleudert hat, war die gesamte Fahrbahn verunreinigt“, erzählt Daum abschließend.
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