Es ist über die Jahre zum Fixtermin für die heimischen Wasserretter geworden: das Dreikönigsschwimmen in der Mur, mitten im Grazer Zentrum. Diesmal zeigte sich die Landeshauptstadt von ihrer winterlichen Seite.
Rund um den Dreikönigstag halten die Einsatzkräfte der Österreichischen Wasserrettung traditionell ihr Treffen ab, bei dem neben Teamgeist und Abhärtung auch Beistand von oben für das neue Jahr im Mittelpunkt stehen. Heuer wurde der Fenstertag vor dem Feiertag als Termin gewählt – und just an diesem Tag meldete sich der Winter in der Steiermark zurück.
Über 20 Hartgesottene dabei
Mehr als 20 Einsatzkräfte aus dem gesamten Landesverband ließen sich von den eisigen Bedingungen mit minus drei Grad Außentemperatur nicht abhalten und stürzten sich mit Fließwasser-Vollschutz und Fackeln in die Fluten. Vom Treffpunkt Murinsel ging es flussabwärts zur Tegetthoffbrücke.
Seit Jahrhunderten steht der Dreikönigstag für Segen und Schutz für das neue Einsatzjahr. Schwimmvereine, Tauchgruppen und Einsatzorganisationen pflegen rund um diesen Tag Aktivitäten im eiskalten Wasser – um die Gemeinschaft zu stärken, teils auch aus religiösen Gründen. So war im Fall der Wasserretter auch Landeskurat und Seelsorger Franz Brottrager dabei.
Segnung und Bitte um unfallfreies Jahr
„Wasser ist Leben, nicht nur Tod“, gab er den Ehrenamtlichen, die in der Regel mit den zerstörerischen Seiten des Elements zu tun haben, mit auf den Weg. Neben der Segnung erbat er ein unfallfreies Einsatzjahr 2026 – wie auch das abgelaufene Jahr für den ÖWR-Landesverband ohne große Zwischenfälle abgelaufen war.
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